Parfüms mit natürlichen Zusätzen

by Gesundheit on November 2, 2011

Alkohol, Wasser und Wasserdampf bilden die Grundlage der Parfümherstellung:
Im Verfahren der Destillation werden die Duftmoleküle mit Hilfe von Wasserdampf gewonnen. Es ist eines der vier Methoden, an die natürlichen Aromasubstanzen von Pflanzen, Hölzern oder Tieren zu gelangen.
Daneben gibt es die Extraktion, die Enfleurage und die Expression. Die Extraktion benutzt lediglich leicht flüchtige Lösungsmittel, um an den wertvollen Duft, das Absolue, zu kommen. Dabei ist die Ausbeute sehr gering. Gleiches gilt für die Expression. Dieses Verfahren presst die natürlichen ätherischen Öle aus und wird meist zur Gewinnung von Hesperiden – Ölen aus Zitrusfrüchten - benutzt.
Bleiben die kalte und warme Enfleurage:
Dabei wir in jedem der beiden Fälle absolut geruchloses Fett verwendet, in dem sich die Aromen ansammeln.
Die kalte Enfleurage dauert ihre Zeit.
Den geringsten Zeitaufwand erfordert die Mazeration, wie man die warme Enfleurage auch nennt und wobei der Fettträger erwärmt wird. So wird die Aromagewinnung beschleunigt.
Alle diese Verfahren dienen der Gewinnung natürlicher Duftstoffe.
Darüber hinaus verwendet man beispielsweise auch duftende, dickflüssige Pflanzensekrete, die Balsame.

Animalische Ingredienzien sind Duftnoten, die dem Tierreich entstammen:
Ambra kommt aus dem Verdauungstrakt der Pottwale. Moschus ist ein Drüsensekret des Moschushirsches, der in Ostpersien beheimatet ist. Castoreum heißt auch „Bibergeil“ und wird aus Drüsen des Bibers gewonnen und last but not least Zibet stammt aus den Analdrüsen der Zibetkatzen.
Sie sind Beispiele für Extrakte tierischer Sekrete, die in der richtigen Konzentration oft Fülle und Wärme in kostbare Parfümkompositionen bringen.

Man sagt, natürliche Duftstoffe sind „das Fleisch“ und synthetische „der Knochen“ einer Parfümölkreation,
sie bringen Tiefe und Glut in das Parfüm. Darüber hinaus seien natürliche Duftstoffe weniger allergieerzeugend und nachhaltiger.
Betrachtet man die Monokultur bestimmter Duftpflanzen und die wenig achtsamen Blüten- und Kräutersammlungen in der freien Natur, kann dieses Image Risse bekommen. Ein anderes Beispiel: Um 1 Kilogramm natürlichen Moschusduftes zu bekommen, müssen 160 Moschusochsen getötet werden. Chemisch synthetisierte Duftstoffe mit der gleichen Struktur wie ihre Vorbilder aus der Natur schonen die Vorkommen von Tieren und Pflanzen. Sie sind humaner und umweltverträglicher. Erwiesen ist auch die hohe biologische Aktivität natürlicher Duftstoffe und die daraus resultierenden gesundheitlichen Unverträglichkeiten.
Natur ist also teuer und selten. Dabei erhält man oft wenig Duft zum hohen Preis. Deshalb existieren heute kaum noch namhafte Parfüms mit ausschließlich natürlichen Ingredienzien.

Parfüm oder Extrait sind lapidar definiert fünfzehn- bis dreißigprozentige alkoholische Lösungen von Parfümölen.
Die gesamte Komposition aus natürlichen Zusätzen und synthetischen Ingredienzien zum wertvollen, bezaubernden Parfüm liegt in den meisterlichen Händen der Parfümeure.

So kann ein Naturparfüm aus natürlichen und organischen Inhaltsstoffen ein Ausdruck sein für Luxus und Individualität und kann damit zum Wohlbefinden des Menschen beitragen.

Und hier noch ein paar Linktipps:

Shops für  Parfüms:

Yves-Rocher  -  hier unser Tipp:  blumiges Parfüm

Blumenstudio - mein persönlicher Favorit: Enspannung mit Duft

Duft-Villa - interessanter Shop für Naturparfüm und Bio-Parfüm

Interessante Blogs rund um das Thema "Parfüm":

www.4c-parfum.de

www.mein-parfum.net

www.ihr-parfuem.de

Ein zum Schluss noch ein interessantes Video über die Herstellung von Parfüm:

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