Darmkrebs vorbeugen durch richtige Ernährung und viel Bewegung
Schlechte Ernährung, Übergewicht, Nikotinsucht und ein Mangel an Bewegung zählen zu den Risikofaktoren, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigen. Das heißt, dass eine gesunde Lebensführung viel dazu beitragen kann, Darmkrebs vorzubeugen. Im Einzelnen bedeutet das:
- Übergewicht sollte möglichst gar nicht erst entstehen – und wenn, dann abgebaut werden.
- Regelmäßige Bewegung und das moderate Ausüben einer Sportart beugen Darmkrebs ebenfalls vor.
- Das Rauchen sollte unterlassen werden.
- Beim Essen sollte darauf geachtet werden, dass viele stärke- und faserhaltige Lebensmittel verzehrt werden. Dazu zählen Kartoffeln, Gemüse, Getreide und Obst. Bei Fett ist dagegen Zurückhaltung angesagt.
- Die Vitaminversorgung muss stimmen. Insbesondere benötigt der Körper die Vitamine A, C, D und E, die er bei einer ausgewogenen Mischkost normalerweise ausreichend zur Verfügung hat. Vitamin D kann der Organismus übrigens auch selber bilden, wenn wenigstens Gesicht und Hände täglich rund 15 Minuten der Sonne ausgesetzt sind.
Darmkrebs vorbeugen durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt
Wer keiner Risikogruppe angehört, sollte spätestens ab dem 50. Lebensjahr jedes Jahr einen Test auf Blut im Stuhl sowie eine Tastuntersuchung des Enddarms vornehmen lassen. Ab einem Alter von 55 Jahren hat jeder Versicherte Anspruch auf eine Darmspiegelung.
Menschen mit besonderem Risiko sollten allerdings schon in jüngeren Jahren zu den Früherkennungsuntersuchungen gehen.
Darmkrebs vorbeugen durch Selbstbeobachtung
Es gibt bestimmte Warnsignale, die ein mögliches Indiz für Darmkrebs sein können. Sie gilt es daher genau zu beachten und bei Verdacht sofort einen Arzt aufzusuchen. Erste Anzeichen einer Darmkrebserkrankung können sein:
- Blut im Stuhl
- Veränderungen des Stuhlgangs (zum Beispiel Verstopfung oder Durchfall oder auffallend häufiger und übel riechender Stuhlgang)
- chronische Müdigkeit und Erschöpfung
- Blässe und Gewichtsverlust
- länger anhaltende Bauchschmerzen (über eine Woche)
- Blähungen und laute Darmgeräusche
- Verhärtungen im Bauch oder vergrößerte Lymphknoten
Vor allem Risikogruppen sollten sich an diese Empfehlungen halten, um so sicher wie möglich vor einer Darmkrebserkrankung zu bleiben. Betroffen von dem Risiko, irgendwann im Leben einmal an Darmkrebs zu erkranken, sind unter anderem:
- Menschen, in deren Familie Darmkrebs bereits aufgetreten ist und die Betroffenen jünger als 50 Jahre waren
- Patienten, die bereits an einer anderen Krebsart erkrankt sind (zum Beispiel Brustkrebs)
- Personen mit einer chronischen Entzündung der Darmschleimhaut (zum Beispiel Morbus Crohn)
- Menschen mit Übergewicht
- Personen, die sich nicht genügend bewegen
- Raucher
