Auswirkungen von Sport auf die Gesundheit
Sport ist ein sehr dehnbarer Begriff, welcher nichtsdestotrotz häufig mit einem Schlagwort assoziiert wird: Gesundheit. Doch welche Auswirkungen kann Sport überhaupt auf unseren Organismus haben?
Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. So muss der Sport einerseits kategorisch eingeteilt, andererseits auch entsprechend ausgeführt werden. Wenden wir uns zunächst einmal den Ausdauerbelastungen zu. Eine solche Ausdauerbelastung charakterisiert sich zunächst durch lang andauernde Belastungen in einem niedrigen Intensitätsbereich. Dies wäre beispielsweise bei einer Stunde Joggen oder Nordic Walking der Fall. Diese sportliche Betätigung muss, um überhaupt nennenswerte gesundheitliche Auswirkungen zu haben, aber auch systematisch ausgeführt werden. So nützt ein einmaliges Joggen pro Monat prinzipiell nichts bzw. äußert sich gesundheitlich nicht positiv. Ein regelmäßiges Ausdauertraining sorgt aber zunächst für einen Fettabbau. Dies reduziert alle krankhaften Begleiterscheinungen, welche mit einem Übergewicht einhergehen. So werden beispielsweise die Gelenke entlastet und das Diabetes Risiko gesenkt. Des Weiteren kommt es zu Adaptionserscheinungen des kardiopulmonalen Systems. Das Herz wird leistungsfähiger und kann größere Mengen Blut effizienter befördern. Darüber hinaus wird einem Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen so effektiv vorgebeugt. Aber auch das Blutkreislaufsystem wird ausgebaut, elastischer und ist in der Lage, das Blut effektiver zu transportieren. Die auch auftretende Kollateralbildung sorgt zudem dafür, dass das Risiko arterieller oder venöser Verstopfungen abnimmt. Auf gesundheitlich psychischer Ebene fühlen sich Sportler in der Regel auch ausgeglichener und leistungsfähiger, was sich nicht zuletzt auch in der Alltagsbewältigung positiv äußert.
Wenden wir uns nun dem Krafttraining zu. Dieses sorgt vor allem für eine Stärkung des passiven und aktiven Bewegungsapparats. So kommt es beispielsweise zu einer Muskelhypertrophie, also einem Muskelzuwachs, was sich wiederum in einer Leistungssteigerung äußert. Dies äußert sich aus gesundheitlich Sicht positiv im Sinne einer Prophylaxe, da so Fehlhaltungen vorgebeugt und gesunde Bewegungsabläufe garantiert werden. Aber auch Verschleißerscheinungen werden hinausgezögert. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass Muskeln, Bänder und Sehnen gestärkt und Gelenke hierdurch entlastet werden.
Darüber hinaus sorgt Sport aber auch für eine Zunahme der Beweglichkeit und des Koordinationsvermögens. Eine erhöhte Beweglichkeit äußert sich vor allem im hohen Alter im Sinne der Alltagsbewältigung positiv, da hier natürlicherweise die Beweglichkeit stark abnimmt. Aber auch eine Zunahme der Koordination äußert sich gesundheitlich positiv. So sinkt das Risiko von Stürzen im Alltag bzw. Stürze können besser abgefangen werden, wodurch das Verletzungsrisiko erheblich sinkt.
Die bisher genannten Aspekte erheben natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr handelt es sich hierbei nur um einen kurzen Einblick in die Welt des Sports und Gesundheit. Sport ist dabei kein Allheilmittel, welches jeder Krankheit zuvorkommen und den Alterungsprozess stoppen könnte. Bei richtiger und langfristiger Durchführung ermöglicht dieses aber ein Leben, welches aktiv und vital genossen werden kann.
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