Die Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine Hautkrankheit, welche sich durch rötlich gereizte und schuppige Hautstellen äußert. Am häufigsten sind Kopfhaut, Knie, Ellenbogen und die Armbeugen betroffen. Die Ursachen sind noch nicht gänzlich geklärt, es wird jedoch vermutet, dass die Krankheit erblich bedingt ist und durch psychische Belastung verschlimmert wird.
Die typischen Symptome
Psoriasis äußert sich bei jedem Patienten ein wenig anders. Hier finden Sie einige der typischen Erscheinungsformen. Die Schuppenflechte zeichnet sich durch ihre scharf abgegrenzten und leicht erhobenen Herde aus. Die entsprechenden Stellen weisen je nach Verlauf eine silbrig weiße Schuppenschicht auf, welche sich leicht ablösen lässt. Die Haut darunter ist in der Regel stark gerötet oder rosa. Die trockenen Herde jucken häufig aber nicht zwingend. Besonders auffällig ist die Beschaffenheit der Schuppen. Sie können mehrere Zentimeter Durchmesser haben oder auch nur wenige Milimeter klein sein. Wenn sie abgeschabt werden, ähneln sie in ihrem Aussehen und der Beschaffenheit Kerzenwachs-Abrieb. Bedenken Sie jedoch, dass eine Schuppenflechte auf den ersten Blick auch wie eine Neurodermitis oder die Reiter'sche Erkrankung aussehen kann.
Verlauf und Linderung
Zunächst muss eine gründliche Anamnese erfolgen, um andere Erkrankungen ausschließen zu können. Bekannte Fälle in der Familie können wichtige Hinweise sein. Zudem sollten Sie wissen, dass Psoriasis derzeit nicht vollständig geheilt werden kann. Die Veranlagung zu einem erhöhten Zellstoffwechsel lässt sich heute noch nicht behandeln. Es ist jedoch eine Linderung durch verschiedene Therapieverfahren oder Mittel möglich. Diese hängen jedoch von dem aktuellen Stadium der Schuppenflechte ab. Es wurde beobachtet, dass die Psoriasis häufig schubweise verläuft. So können lange Zeiträume ohne Symptome auftreten, während bestimmte Auslöser wie Stress, trockene Heizungsluft oder falsche Pflegemittel erneute Schübe auslösen.
Die Therapie erfolgt meistens in Form einer äußerlichen Behandlung der betroffenen Hautareale. In der Regel müssen die Betroffenen lange suchen, um ein geeignetes Präparat zu suchen. Eigene Erfahrung, Geduld und viel Ausprobieren gehören zur Routine. Die alternative Medizin kann Ihnen viel Unterstützung bieten. Viele Betroffene haben gute Erfahrungen mit Akupunktur gemacht und Kräuterrezepten der traditionellen chinesischen Medizin. Für die Hautpflege sind Stoffe wie Urea, Teer, Salicylsäure oder auch Kortikoide hilfreich, welche entweder die Abschuppung erleichtern, die Haut mit Feuchtigkeit versorgen oder die Entzündungen hemmen. Zudem können sich UV-Licht, sowie Bäder in Salzwasser positiv auf den Hautzustand auswirken.