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Die besten Gesundheitstipps gegen Allergien

29 Apr Geschrieben von Gesundheit in Allergie | 1 comment

Sind wir Deutschen zu sauber? Verschiedene Allergien nehmen deutlich zu und es betrifft auch unsere Kinder. Mittlerweile leiden 8 % der Kinder in Deutschland an Asthmaerkrankungen. Heuschnupfen zählt zu dieser Art der Erkrankung. Denn mit Heuschnupfen fängt das Dilemma an und mit chronischer Bronchitis geht es weiter, wenn nicht etwas unternommen wird.

Nun haben Wissenschaftler entdeckt, dass vielleicht unsere übermäßige Hygiene an der rasanten Entwicklung der Allergien schuld sein soll. Denn die Forscher meinen, dass Kinder sogar extra allergieauslösenden Substanzen ausgesetzt werden sollen, da sich erst dadurch die Antigene bilden können, die als Gegenmittel zu den diversen Formen der Allergien dienen.

Setzten Fachleute bislang darauf, allergieauslösenden Substanzen zu vermeiden, so zeigen die neuesten Erkenntnisse, dass die Zukunft in die Richtung gehen wird, zum Beispiel Kinder früh genug mit Antigenen in Kontakt zu bringen, um das Immunsystem anzuregen, die Antigene zu bilden. Dazu dient der Kontakt mit Bakterien, Viren, Pilzen. So der Allergie Arzt der Charité in Berlin.

Die altbewährten Tipps bei Allergien sind nach wie vor sehr sinnvoll. Und die bedeuten, Allergieauslösendes zu meiden und das Immunsystem grundlegend zu stärken (das hilft z.B. auch bei Neurodermitits (atopische Dermatitis)). Dazu dienen auch Reisen in die frische Luft. Allergiker sollten so oft wie möglich Meeres- oder Bergluft genießen. Bei Sonnenallergie ist eine ausreichende Versorgung mit Betacarotin und Vitamin E wichtig, ebenso Vitamin C, das wie Vitamin E zu den wichtigen Antioxidantien zählt, die bei Sonnenempfindlichkeit hilfreich sind. Bei Pollenallergie hilft die konsequente Einnahme von Galphimia glauca in D6. Zusätzlich helfen hohe Dosierungen von Vitamin C, Magnesium, Zink und Kalzium, die nachweislich bei Allergien helfen. Sie unterbinden die Freisetzung des Histamin. Zusätzlich kann eine Eigenbluttherapie und die Nasendusche helfen. 

Brennesseltee als altbewährtes Hausmittel ist der neueste der Gesundheitstipps unter den Allergikern. Denn Brennessel kann den Histamingehalt senken. Wer einen ganzen Liter am Tag trinkt, darf auf eine ganze Menge Antihistaminika verzichten. Wer freiverkäuflich Antihistaminika verwendet, sollte sie nicht überdosieren, sondern lieber die verschreibungspflichtigen Präparate nutzen, da diese wesentlich bessere Wirkungen zeigen als die rezeptfreien Produkte.

Die Sterblichkeitsrate bei Bienen- oder Wespenstichallergikern lässt sich deutlich durch die Spezifische Immuntherapie, die über 5 Jahre angelegt ist, reduzieren. Wer sein Baby schon im Mutterbauch schützen will, verzichtet während der Schwangerschaft besser auf Nüsse und alle nusshaltigen Nahrungsmittel. Dadurch kann das Risiko für die Kinder, in Zukunft an Asthma zu erkranken, um die Hälfte reduziert werden. Auch der vierbeinige Freund Hund kann Allergiker-Kindern helfen. Je kleiner Kinder sind, umso wirksamer ist der regelmäßige Kontakt mit Hunden.

 

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