Bio boomt und is(s)t besser bekömmlich
Tipps zu Bio-Produkten gibt es viele! Aber: Der Konsum von Bio-Produkten - ganz gleich, ob es sich um Obst und Gemüse, Milch und Käse oder Fleisch und Wurst handelt, fängt also beim Einkauf an, besser gesagt, beim Einkaufsweg. Besser gesagt: Wenn wir im Supermarkt stehen und die Bio-Tomaten aus Israel uns rot-glänzend anlachen, dann sollten wir uns den Einkauf gut überlegen. Denn zum Transportproblem kommt ja noch die Frage hinzu: Ist das wirklich "Bio", was dementsprechen deklariert wurde? Insofern ist die Klischee-Vorstellung vom Öko-Verbraucher, der mit dem Fahrrad zu "seinem" Naturkostladen fährt - der wiederum von heimischen Erzeugern beliefert wird - gar nicht so unpassend. Denn hier weiß der Bio-Konsument ganz sicher: Da steht nicht nur "Bio" drauf, da ist auch "Bio" drin. Ganz abgesehen davon, dass der Einkaufsweg zu Fuß oder per Fahrrad sich doppelt gut für die Gesundheit auswirkt. Sollte dies aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich sein, so ist es immer noch besser, im Supermarkt Bio-Produkte zu kaufen, als gar nicht.
Wenn man davon ausgeht, dass der Händler im Bio-Laden oder auf dem Erzeuger-Hof das Vertrauen seiner Kundschaft genießt, die er seit Jahren zuverlässig mit Bio-Produkten versorgt, so sieht es mit der Supermarkt-Ware ganz anders aus. Hier sollte der Verbraucher ganz genau darauf achten, dass die Ware mit einem der anerkannten Prüfsiegel deklariert wurde. Im Supermarkt handelt es sich hierbei in erster Linie um das sechseckige grün-weiße Bio-Siegel. Außerdem gibt es noch das EU-Stern-Siegel sowie viele andere anerkannte Siegel der Hersteller selbst, die ebenso den strengen staatlichen Kontrollen standhalten müssen.
